Menge an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen (→ Produktionsfaktoren (nach Gutenberg)) sowie halbfertigen Erzeugnissen (→ Erzeugnisse, fertige und unfertige, → Halbfabrikate), die vom Unternehmen für die Produktion auf → Lager gehalten wird.
Um einen Produktionsstillstand zu vermeiden, wird in der Regel ein Mindestbestand (Sicherheitsbestand), d. h. ein so genannter „Eiserner Bestand“, unterhalten, der nie unterschritten werden sollte.
Der Meldebestand errechnet sich aus diesem Mindestbestand plus dem Verbrauch pro Zeiteinheit (z. B. pro Tag) multipliziert mit der Zeitdauer zwischen → Bestellung und Auslieferung. Sinkt der Lagerbestand auf diesen Meldebestand, erfolgt eine neue Bestellung (Abbildung B-3).
