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Frühwarnsysteme

Planungstechnik (→ Planungstechnik), bei denen unternehmensgefährdende Probleme frühzeitig erkannt und strukturiert werden sollen. Zur Konzeption eines Frühwarnsystems ist ein Beobachtungsbereich zu definieren (z. B. extern der Arbeits-, Kapital-, Absatz-, Beschaffungsmarkt oder intern einzelne Funktionsbereiche), danach ein Indikator festzulegen, der messbar ist und frühzeitig Probleme anzeigen kann („Schwache Signale“).

Des Weiteren ist die Festlegung von Toleranzgrenzen, Bandbreiten oder Signalpunkten, ab denen der Indikator Frühwarnsignale erteilt, notwendig. Der Ausbau des Informationskanals, auf dem die Frühwarninformationen zum Auswertenden kommen, ist letztlich noch wichtig. Frühwarnsysteme werden zunehmend insbesondere für den Personalbereich eingesetzt, um rechtzeitig künftiges Arbeitskräftepotential und die → Motivation der Mitarbeiter zu beobachten.

Die Motivatoren nach Abraham Maslow oder Frederick Herzberg (→ Bedürfnispyramide von Maslow, → Zwei-Faktoren-Theorie v. Herzberg) können dabei als erste Ansätze von personalwirtschaftlichen Indikatoren verwendet werden, die evtl. den Personalkosten vorauseilen.