Aufbauorganisation, die jeweilige Vor- und Nachteile der → Funktionalen Organisation und → Divisionalen Organisation auszugleichen versucht. Anstatt nur eines der Hauptgliederungsprinzipien bei der → Aufgabenanalyse und → Aufgabensynthese, d. h. entweder das Verrichtungs- oder Objektprinzip anzuwenden, werden beide Prinzipien in einer zweidimensionalen Matrixdarstellung (z. B. Funktion/Region, Funktion/Produkt, Funktion/Kunde) gemischt.
Dadurch entsteht automatisch ein Mehrliniensystem (→ Liniensysteme), das koordinationsaufwendig (Zeit, Kosten) und evtl. komplex und de-motivierend für die sich ständig aufeinander abzustimmenden Manager sein kann.
