Skaleneffekte, -erträge, d. h. Kostenersparnisse, die bei wachsender Ausbringungsmenge durch vermehrte Chancen produktivitätssteigernder Spezialisierung (→ Arbeitsteilung), durch Lerneffekte (→ Erfahrungskurve) oder durch Kapazitätsgrößenvorteile (→ Kapazität) entstehen.
Die langfristigen Stückkosten sollen bei steigender Ausbringungsmenge sinken. Aus dieser Überzeugung heraus (→ Gesetz der Massenproduktion) wurde in den sechziger Jahren in der → Betriebswirtschaftslehre die Diskussion um die optimale Betriebsgröße (→ Betriebsgröße, optimale) geführt.
Diese unkritische „Größenillusion“ wird heute vermehrt abgelehnt, da ein großes Unternehmen auch größere personalwirtschaftliche Probleme (z. B. Identifikationsprobleme) und evtl. eine unflexiblere → Organisation hat als kleine Einheiten.